Friday, September 5, 2008

Operation gelungen, Patient tot.

Ok.
Dieser Plan mit den 8 Tagen London ist sowas von daneben gegangen. Es war genau umgekehrt. Die ersten paar Tage waren schön aber nicht earth-shattering. Die letzten 3 Tage London waren es... und das hard core.

Nunja, auf zum Attersee. Österreich wieder lieben lernen.


Und zum Abschluss noch ein Bild vo Tristan als Grand Director:



Und eins, das sein wahres Gesicht zeigt (jammer-jammer-warum-lauf-ich-untrainiert-einen-10km-Marathon-am-Tag-vor-dem-Shoot?):

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Thursday, August 28, 2008

"I know I'm married. I just want to kiss him."

Meine schlaue Taktik ist vollkommen aufgegangen.

Die Befürchtung: London besuchen könnte heißen nicht mehr nach Wien zurückzuwollen.
Der Plan: So lange bleiben, dass die Stadt einem nach mehr als einer Woche als auf den imaginären Sack geht.
Die Realität: Nach 3 Tagen shoppen und von kaufsüchtigen Menschen niedergerannt werden, scheint das relaxte Wien wieder paradiesisch; vor allem nachdem ich mich in Fannys Schlafzimmer (Schuhschachtelgröße) reinquetschen musste, das ein Klavier (!!) beinhaltet - nicht in Schuhschachtelgröße versteht sich.

Der letzte ofizielle Shoppingtag ist überstanden und ich hab stolze 150 Pfund in meiner Tasche, bin ich gut oder was?

Die Stadt ist trotzdem geil. Ich hab jeden Abend mit alten Freunden vom FUEL verbracht, speziell mit meinen 2 Mädls Laetita und Ruth. Ein schöneres Get Together kanns nicht geben, wir waren einfach glücklich wieder zusammenzusein.

Ich war nur wenige Monate mit ihnen eng befreundet. Aber im Ausland laufen solche Beziehungen anders. Ich hab eine wesentlich stärkere Bindung zu diesen Menschen als zu vielen in Wien, die ich ebenfalls Freunde nenne und seit einigen Jahren kenne. Die Menschen kommen einem sehr schnell wie Familie vor. Man hat meistens ähnliche Motive, warum man in die Stadt gekommen ist, welche Beziehung man zum eigenen Heim hat, etc. Und weil man keine Mami hat bei der man sich ausheulen und sicher fühlen kann. Irgendwann werden dann diese Menschen um Dich die Ersatzmütter und -väter... und das ist etwas sehr besonderes. Außerdem stellt sich ab einem gewissen Zeitpunkt deutlich heraus, ob eine Freundschaft tief ist oder nicht... vor allem wenn man einander fast 1 Jahr nicht sieht und dann trotzdem miteinander umgeht als wäre alles wie immer.

Ein schönes Gefühl.

Bin doch gern da. Mehe.

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Thursday, August 14, 2008

Pie vs Pie

Das Zingerle schrieb mir gestern eine kuriose Email.
Sie ist ein guter Mensch, denn sie nimmt sich die Ratschläge und Tipps die man ihr gibt zu Herzen. So ging sie also ins "Princess of Wales" Pub, um sich Mince Pie reinzuziehen (wie auf meiner "things-you-need-to-do-when-in-London" Liste empfohlen).

"wollte dann in princess of wale gehen und ein mint-pie essen, wurde aber von der aushängenden speisekarte abgeschreckt... das sah so gar nicht nach kuchenessen aus, sondern mehr nach biertrinken und deftiges essen aus." schreibt sie.

Nun. Hier liegt ein Fehler vor, der dem Mix aus Amerikanischer und Englischer (Sprach-)Kultur zugrunde liegt.

Pie ist in Amerika Kuchen.
Cake ist in England Kuchen. Manchmal auch Tart. (Nicht zu verwechseln mit "Tunte".)
Movie ist in Amerika Film.
Film ist in England Film.
Theoretisch.

Natürlich machen die Engländer genau den selben Blödsinn wie wir. Sie schauen sich MOVIES wie "American Pie" an und nennen ihre cakes nur mehr pies.

Dabei sind minced pies doch diese tollen Dinger hier:



Und nicht die hier:



Auch wenn das Stück Pie in der braunen Sauce mit Erbsen und Mash umgeben nicht besonders toll aussieht - Pie essen und sterben... Bliss!

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